Wir leben in einem kleinen Dorf in der Nähe von Straubing/Niederbayern.  

Zu unserer Familie gehört außer den menschlichen Bewohnern und den vorgestellten Katzen eine Labradorhündin die es sich zur Aufgabe gemacht hat, neben Haus und Garten auch unsere vier Kinder vor Fremden zu schützen.

Zu den Orientalen kamen wir zufällig, es war eher Liebe auf den zweiten Blick. Trotzdem oder gerade deswegen können wir uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.Sie verkörpern für uns genau die Katzen, die wir immer haben wollten: verschmust, zugänglich, gesprächig, aktiv und ihrem Menschen zugetan.

 Aus dieser Liebe und Begeisterung heraus entschieden wir nach reiflicher Überlegung einem Verein beizutreten und dem Gedanken „Zucht“ Raum zu lassen.
Trotz unserer Vorliebe für die „kühleren“ Farben (ebony, blue und silver) sind wir nicht ausschließlich auf diese fixiert. Die „richtige Farbe“ ist für uns ein Bonus……. Gesundheit und ein selbstbewusstes Wesen ist kein Zuchtziel welches wir uns gesetzt haben, sondern vielmehr Grundvorraussetzung! 

Unsere Tiere leben hier als Familienmitglieder. Sie können sich im gesamten Wohnbereich unserer Familie frei bewegen.

Uns ist klar, dass es gerade in einer größeren Katzengruppe mit häufigen Neuzugängen oft zu Störungen der Harmonie kommt. Einzelne Tiere deswegen zu separieren halten wir auf Dauer für Tierquälerei, zumal Orientalen auf Körperkontakt und Ansprache angewiesen sind, um physisch wie psychisch gesund zu bleiben.
Wenn wir uns entscheiden, ein erwachsenes Tier abzugeben, so handelt es sich IMMER um eine Entscheidung FÜR das Tier, keinesfalls dagegen.

Unsere Babys kommen in unserem Schlafzimmer zur Welt; nach und nach erweitert sich ihr Aktionsradius, bis sie schließlich unsere gesamte Wohnung zur Verfügung haben. Mit der ersten Impfung, und bei entsprechenden Temperaturen, dürfen sie in unserem Freigehege ihr Unwesen treiben.

Die Kleinen verlassen uns frühestens mit 14 Wochen; wir behalten uns vor, die Kitten entsprechend länger bei uns zu behalten. D. h., unsere Kitten ziehen erst dann aus, wenn wir das Gefühl haben, dass sie emotional genug gefestigt sind, um sich der Welt fernab von Muttern zu stellen.

 Da Orientalen sehr sozial sind, kommt Einzelhaltung für unsere Tiere in der Regel nicht in Frage.
Wer einmal selbst erlebt und gesehen hat, welche "Kuschelorgien" Orientalen und Siamesen gemeinsam abhalten, dass kein Schlafplatz zu klein ist um sich noch dazuzuquetschen und dass eigentlich das Motto "Je enger- je lieber" gilt, der wird das verstehen.
"Einzelhaltung" bedeutet für diese sensible Rasse nichts anderes als "Einzelhaft" und wenn Sie ehrlich sind wird Ihre Bereitschaft, Ihrer Katze die Ohren auszulecken oder die Pfötchen zu reinigen ziemlich gering sein.
Deshalb wird ein Haushalt, in dem bereits eine Katze lebt bzw. bald eine zweite Katze einziehen soll, immer bevorzugt.
Ebenso geben wir unsere Tiere nicht in unkontrollierten Freigang, die damit verbundenen Risiken sind uns einfach zu hoch.
 
Da wir sehr viel Liebe, Zeit und Geduld in die Aufzucht unserer Jungtiere investieren, erwarten wir von "Bewerbern" mehr als eine Preisanfrage! Auch wenn Ihnen unsere Fragen unter Umständen etwas neugierig vorkommen: sie dienen einzig dem Zweck, die richtige Familie für eines unserer Katzenkinder zu finden. 

Wir verstehen uns als „züchtende Liebhaber“.
Denn wenn der Titel Züchter nur dadurch zu erreichen ist, zuchtausschließende und gesundheitsgefährdende Fehler zu übersehen, weil der Stammbaum entsprechend gut ist, so ist uns der Preis hierfür zu hoch.

Uns ist bewusst, dass mit dieser Einstellung die Zusammenarbeit mit einigen Zuchten nicht möglich sein wird und uns unser Vorankommen in der Katzenzucht erschwert. Allerdings sind wir überzeugt, mit diesem Idealismus nicht alleine zu sein.